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Kraft, Mut & Zuversicht
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Zu früh oder krank ins Leben gestartet …

Eine Frühgeburt bzw. die Geburt eines kranken Kindes sind einschneidende Erlebnisse für das Kind selbst, die Eltern und die ganze Familie.

Frühgeborene und kranke Neugeborene müssen medizinisch – viele auch intensivmedizinisch – behandelt werden. Sie werden oft über Wochen und Monate in der Klinik betreut.

Der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. begleitet und unterstützt Eltern in dieser schwierigen Zeit. Nur wer selbst ähnliches erfahren hat, kann die Ängste, Sorgen und Gedanken nachvollziehen, die Eltern bewegen.
Mit dieser Seite möchten wir Sie informieren, Ängste nehmen und Mut machen.

Aktuelles


Weltfrühgeborenentag 2020 Purple for Preemies
Jedes Jahr am 17.11. ist Weltfrühgeborenentag. Unter dem Motto „Purple for Preemies“ werden am 17.11. Gebäude auf der ganzen Welt lila beleuchtet.

Auf Initiative des Förderkreises für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. sowie des psychosozialen Teams der Neonatologie wurde auch die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am 17.11.2020 ab Einbruch der Dunkelheit in lila angestrahlt.Zur Bildergalerie

Feierliche Übergabe des neuen Babynotarztwagen „Baby Muck“ für das Deutsche Rote Kreuz Ulm, am 17. November 2019, auf dem Schammenhof in Langenau

Im Spätsommer 2018 wurde das Projekt – ein neuer „Baby Muck“ – unter der Schirmherrschaft von Herrn Oberbürgermeister Czisch, Herrn Landrat Scheffold und Präsidentin des DRK Kreisverband Ulm e.V., Ronja Kemmer, ins Leben gerufen. Ziel der Aktion war die Ersatzbeschaffung für den Babynotarztwagen „Baby Muck“. Der seit 2010, ebenfalls durch Spenden finanziert, im Einsatz ist.

Immer wieder müssen früh- und neugeborene Kinder von Klinik zu Klinik transportiert werden, z.B. zu speziellen Untersuchungen und operativen Eingriffen. Dabei sind sowohl Transporte von Früh- und Neugeborenen von kleineren Krankenhäusern in die hochspezialisierte Universitätsklinik Ulm  notwendig, als auch – nach erfolgreicher Behandlung – Transporte zurück in die Heimatkrankenhäuser.

Nach gut einem Jahr ist es nun soweit. Die Anschaffungskosten sind dank großer und kleiner Spenden zusammengekommen. Der Baby-Muck konnte bestellt werden und wurde nun in einer feierlichen Stunde an das Deutsche Rote Kreuz Ulm übergeben. Das Fahrgestell des Babynotarztwagen hat eine ganz spezielle, auf modernsten Kenntnissen basierende Luftfederung, die Erschütterungen abfedert und somit das Transportrisiko für die kleinen Patienten minimiert.

Die Ausstattung mit einem speziellen Fahrzeugfunksystem und einem hochtechnisierten, nochmals gefederten Transportinkubator ist auf dem neuesten Stand der Technik und dient dem sicheren und schonenden Transport der früh- und neugeborenen Kinder.Der Babynotarztwagen wird bei der Rettungswache Ulm stationiert sein. Das Einsatzgebiet erstreckt sich vom Bodensee über Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall bis nach Aalen.

Der Termin zur Übergabe wurde ganz bewusst auf den 17.11. gelegt, denn es ist der „Internationale Tag des Frühgeborenen Kindes“. Es werden an diesem Tag über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisiert. Deutschlandweit werden jährlich ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist jedes 10. Neugeborene ein Frühchen. Frühgeborene bilden damit die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands.

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Bundesverdienstkreuz für Mathilde Maier
Am 03. Dezember 2016 hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann die 1. Vorsitzende unseres Förderkreises, Mathilde Maier, für Ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde an diesem Tag an 20 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Feierstunde im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Zum Bericht der Südwest Presse http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/langenauerin-seit-30-jahren-fuer-fruehchen-da-14098299.html

PauLA – Auszeichnung für Mathilde Maier
Im Rahmen unseres Weihnachtskaffees am 27. November 2016 überreichte Barbara Grieb, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. , Mathilde Maier die PauLA . Mit der PauLA zeichnet der Bundesverband Projekte, Institutionen und dahinter stehende Menschen aus, die sich bereits seit Jahren mit besonderem Engagement und Herzblut für die Bedürfnisse von zu früh geborenen Kindern und deren Familien einsetzen.
Foto: Förderkreis


Bericht über die Frühchenstation in Ulm und unseren Förderkreis
In der Juli-Ausgabe des Elternmagazins „Leben & erziehen“ erschien ein Artikel über unsere kleinen, zarten und zerbrechlichen Frühchen. Wie Ärzte unseren Kleinen helfen, fit fürs Leben zu werden und welche wichtige Rolle wir Eltern dabei spielen.

le0715DOWNLOAD: Bericht

Termine 2021


Veranstaltungen


Veranstaltungen

Alljährlich veranstaltet der Förderkreis ein Sommerfest und einen Adventskaffee auf dem Schammenhof in Langenau.
Eine willkommene Gelegenheit für die Mitglieder, sich zu treffen, Erfahrungen und Informationen auszutauschen sowie Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen.

AKTUELL –  BILDER Sommerfest 2018/2019:
Zur Bildergalerie 2018
Zur Bildergalerie 2019

Schule und Lernen


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Erfreulicherweise entwickelt sich ein Großteil der Frühgeborenen sehr gut.
Dass doch etwas anders ist, stellt sich oft erst mit dem Schuleintritt heraus.

Weitere Informationen

Projekte


Übergabe Augenkamera

Das letzte große Projekt war die Anschaffung einer speziellen Netzhaut-Kamera für die schonende und sichere Augenuntersuchung bei Frühgeborenen.

Erfahren Sie mehr darüber

Über uns
Der Förderkreis

Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V.

Im Jahr 1988 wurde der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. gegründet um die Bevölkerung auf die Problematik von früh- oder krankgeborenen Kindern und deren Familien aufmerksam zu machen. Heute hat der Förderkreis über 800 Familien, Freunde und Förderer als Mitglieder und ist damit der größte Verein in Deutschland, der die Belange und Problematiken der früh- und krankgeborenen Kinder vertritt.

„Permanenter Kampf um ein winziges Leben, Unsicherheit und Angst vor Spätschäden. Wenig Schlaf und angespannte Nerven, aber auch Freude über jeden kleinen Fortschritt. Das alles erleben Eltern mit ihren Kindern, die längere Zeit in der Klinik verbringen müssen.“

Kleine Risikokinder, geboren nach einer Schwangerschaftsdauer von weniger als 31 Wochen und einem Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm bzw. krank geborene Kinder stellen ihre Eltern, aber auch Ärzte und Pflegepersonal oftmals vor große Probleme und Herausforderungen. Wir begleiten die betroffenen Eltern und Familien in dieser extrem schwierigen Zeit als Gesprächspartner, geben Ratschläge aus eigener Erfahrung, stellen hilfreiche Kontakte her.

 

Wir unterstützen Eltern:

  • nehmen durch Gespräche ein Stück Angst und geben Zuversicht
  • vermitteln Kontakte zu anderen Betroffenen und fördern den Erfahrungsaustausch
  • organisieren gemeinsame Treffen (Sommerfest, Weihnachtskaffee)
  • geben Hilfestellung in der Zeit nach dem Klinikaufenthalt

 

Wir setzen uns ein:

  • unterstützen (finanziell) die Intensivstation/Frühgeborenenstation der Kinderklinik
  • machen die Bevölkerung auf die Problematik der Frühgeborenen aufmerksam
  • vertreten die Interessen von Frühgeborenen und ihren Eltern in der Öffentlichkeit
Unser Vorstand

Unser Vorstand, gewählt am 11. November 2016

Mathilde MaierMathilde Maier
1. Vor­sitzende
hseilerHeike Seiler
1. Stell­vertretende
Vor­sitzende
sbailerSilke Bailer
2. Stellvertretende
Vor­sitzende

Katrin Wilderotter
Schrift­führer/in

Rudolf KnillRudolf Knill
Kassierer
dwegerer Dietmar Wegerer
Eltern­vertreter
Manuel WopfnerManuel Wopfner
Eltern­vertreter
Blanaid ZaniniBlanaid Zanini
Eltern­vertreterin
Nadine MihalekNadine Mihalek
Elternvertreterin
Cornelia BöhmCornelia Böhm
Kassenprüferin
Dr. Jochen SteinmacherDr. Jochen Steinmacher
Kassenprüfer
Dr. Wolfgang Lindner
Wissenschaftlicher Beirat
Iris MerbelerIris Merbeler
Dipl. Sozialpädagogin (FH) B.Sc (Psychologie)
Wissenschaftlicher Beirat
Jutta AmbergJutta Amberg
Pflegepersonal Wissenschaftlicher Beirat
Claudia EggleClaudia Eggle
Pflegepersonal Wissenschaftlicher Beirat
Meilensteine

1988

  • Gründungsversammlung am 13. Oktober.

1991

  • Aufbauarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und kleinere Anschaffungen für die Klinik.

1992

  • Bau und Einrichtung des Elternzimmers.
  • Der „Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e. V.“ ist Gründungsmitglied im Bundesverband „Das frühgeborene Kind e. V.“.

1995

  • Forschungsprojekt zur psychosozialen Betreuung von Eltern unter der Leitung von Herrn Dr. Brisch.

1998

  • Der Förderkreis hat nun bereits 177 Mitglieder – unser Konzept geht auf.
  • Einweihung der „Sternschnuppe“.

1999

  • Wanderausstellung „Wann ist klein zu klein“ mit Fotografien von Roland Rasemann.
    Zu sehen in den Städten: Wangen, Biberach, Göppingen, Ravensburg, Dresden und Ulm.

2000

  • „Der kleine Muck“ – eine Gemeinschaftsaktion mit den „Ulmer Herzkindern e. V.“ zur Beschaffung eines Intensivkrankenfahrzeuges
    für Säuglinge, Kinder und Jugendliche.
  • Kauf eines speziellen Ultraschallkopfes.
  • „Geburtshelferin“ und Patin des Förderkreises „Niko – Frühgeborene und Risikokinder Ravensburg“.

2001

  • Feierliche Übergabe des „Kleinen Muck“ auf dem Ulmer Münsterplatz.
  • Der „Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e. V.“ ist Gründungsmitglied des Landesverbandes „Früh- und Risikogeborene Kinder Baden-Württemberg e. V.“.

2002

  • Kostenübernahme einer halben Psychologenstelle.

2004

  • 337 Familien sind Mitglied im Förderkreis.
  • Der Geschäftsführer von gastromenü Ulm, Herr Thomas Eifert, übernimmt die Patenschaft für den Förderkreis.

2005

  • Verabschiedung von Herrn Prof. Dr. F. Pohlandt und Ernennung zum Ehrenmitglied.
  • Gemeinschaftsaktion „Vlera“ mit dem „Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm e. V.“.

2006

  • Oldtimer-Wunschtour mit dem „Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm e. V.“ und den „Ulmer Herzkindern e. V.“.

2008

  • 20-jähriges Jubiläum – der Förderkreis hat nun schon 500 Mitgliedsfamilien.

2009

  • In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Ulm startet der Förderkreis die Aktion „Baby Muck“.
    Allein durch Spendengelder soll ein Baby-Notarztwagen finanziert werden.
  • Start des Nachsorgeprojektes für Eltern und Kinder nach der Entlassung aus der Klinik.

2010

  • Feierliche Übergabe des „Baby Muck“.

2011

  • Ausweitung des Nachsorgeprojektes, damit mehr Familien/Kinder nachgesorgt werden können.
  • Anschaffung eines mobilen Ultraschallgerätes zur Komplettierung des „Baby Muck“.

2012

  • Start des Spendenprojektes zur Anschaffung einer speziellen Netzhaut-Kamera für eine schonende und sichere Augenuntersuchung bei Frühgeborenen.

2013

  • 25 Jahre Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. Ein Höhepunkt des Jubiläumsjahres war der Festabend mit der Übergabe der Netzhaut-Kamera an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm.
    Inzwischen hat der Förderkreis über 700 Mitgliedsfamilien.
Paten und Ehrenmitglieder

Der Pate des Förderkreises:

Herr Thomas Eifert, Geschäftsführer gastro menü GmbH, Geschäftsführer HoGaKa Profi GmbH, Inhaber Hotel Lago Ulm und Bellavista Ulm.

Seit 2003 ist Herr Thomas Eifert Pate unseres Förderkreises und wir möchten ihm und seiner Frau Edith ganz herzlich für ihre langjährige Unterstützung danken.
Durch ihre guten Ideen, begeisterndes und mitreißendes Engagement sowie ihre Kontakte, kam in den vergangenen Jahren eine beachtliche, für uns manchmal unglaubliche, Summe an Spendengeldern für den Förderkreis zusammen. So kamen z.B. alleine bei der Eröffnungsgala des Hotel Lago in Ulm im Januar 2010 durch einen spontan durch Herrn Eifert und seine Freunde initiierten Spendenaufruf 76.000 € für die Aktion „Baby Muck“ zusammen.

Auch 2015 waren wieder bei „Ulm kocht über“ dabei.
Bereits im fünften Jahr in Folge luden Familie Eifert und das Team vom Hotel Lago in Ulm Geschäftspartner und Freunde zum anerkannte Charity-Gourmetevent. Der Abend stand ganz im Zeichen exquisiter Küche und großartiger Unterstützung für unsere Kinder. Es folgten wie in jedem Jahr wieder internationale Sterneköche und hochkarätige Winzer der Einladung ins Lago. Sie verzichteten sogar auf Ihre Gage, um das Spendenergebnis so hoch wie möglich zu halten. Vielen Dank für die tolle Spende!

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Scheckübergabe (1)

 

Das Ehrenmitglied im Förderkreis:

Herr Prof. Dr. Frank Pohlandt

Herr Prof. Dr. Pohlandt war von Juli 1969 bis Februar 2005 Leiter der Sektion Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin der Kinderklinik in Ulm.

Als es in den 80er Jahren gelang, auch Kinder mit einem Geburtsgewicht um 1.000 Gramm am Leben zu halten führte das zu einer ständigen Überfüllung sämtlicher Kinderkliniken. Schwangere mit drohenden Frühgeburten und bereits Frühgeborene wurden durch „das Land“ gefahren, um eine Klinik mit freiem Bett zu finden. Ein Zustand, der für alle Beteiligten, auch die Ärzte und das Pflegepersonal, nicht tragbar war.

In dieser Zeit wurden Eltern von Frühgeborenen aktiv, „Frühchenvereine“ wurden gegründet. So auch in Ulm. Herr Prof. Dr. Pohlandt ergriff die Initiative und forcierte die Gründung des Förderkreises, war Gründungsmitglied und wurde in den erweiterten Vorstand berufen. Er gab dem Förderkreis den ungewöhnlichen, vielleicht auch etwas sperrigen Namen. Ihm war wichtig, dass alle Patienten der Kinderintensivstation Unterstützung durch den Förderkreis erhielten. In all den Jahren seiner aktiven Tätigkeit bis 2005 gab es eine enge, vertrauensvolle und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Herrn Prof. Dr. Pohlandt und dem Förderkreis. Mit Beginn seines Ruhestandes 2005, schied er aus dem erweiterten Vorstand als wissenschaftlicher Beirat aus. Im Rahmen seiner Verabschiedung ernannte ihn „sein“ Förderkreis zum Ehrenmitglied.

 

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Projekte

2017: Unterstützung einer Elterninitiative bei der Anschaffung einer Dialysemaschine für die Intensivstation der Kinderklinik

Die Anschaffung eines Multifunktionsgerätes für alle gängigen Therapiemöglichkeiten wurde notwendig, da die Anzahl der intensivpflichtigen Kinder rasant steigt. D.h. Kinder und Kleinstkinder, die an Krebs- oder Immunerkrankungen leiden, haben meist Neben- und Folgeerkrankungen, die den Einsatz von Dialysegeräten erfordern. Eine Mutter betroffener Kinder bat uns um Unterstützung bei Ihrer Sammelaktion. Sie akquirierte namhafte Spender, wie die Aktion 100.000, den Förderverein STAR CARE e.V. und die Daimler Stiftung „Pro Cent“. Zum Schluss sprang der Förderkreis für intensivpflegebedürfige Kinder Ulm e.V. noch mit ein und die Summe von rund 31.000 Euro kam zusammen und die Anschaffung des Gerätes konnte erfolgen.

2013: Übergabe der Netzhaut-Kamera

Wir haben unser Ziel erreicht und freuen uns, die Netzhaut-Kamera anlässlich unserer Jubiläumsfeier am 13. September 2013 in der Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm an die Kinderklinik zu übergeben. Wir danken unseren vielen Spendern, dass sie uns mit kleinen und großen Summen unterstützt haben. Ohne sie wäre eine solche Aktion zum Wohle unserer Kinder nicht möglich. Vielen Dank!!

 

2012/2013: Spendenaktion zur Anschaffung einer speziellen Netzhaut-Kamera

Die ROP (Retinopathy of Prematurity = Frühgeborenen-Netzhauterkrankung) ist weltweit eine der Hauptursachen für die Erblindung im Kindesalter. Um eine ROP frühzeitig zu erkennen, bedarf es regelmäßiger Augenuntersuchungen. Bei diesen Untersuchungen wird das Auge der Frühgeborenen mit Hilfe von Metallklammern offen gehalten und dann mittels Metallhaken hin und her gedreht. Diese Untersuchung wird von den Kindern selbst, aber auch von den Eltern und dem Pflegepersonal als sehr belastend empfunden.

Der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. möchte die Strapazen für die kleinen Patienten lindern und hat sich das Ziel gesetzt, 100.000,- € Spendengelder zu sammeln, um eine spezielle Netzhaut-Kamera (RetCam) zu kaufen und der Universitätsklinik Ulm zu übergeben.

In Zeiten, in denen immer mehr wirtschaftlicher Druck auf die Kostenträger ausgeübt wird, werden unterstützende Maßnahmen wie diese Spendenaktion durch Elterninitiativen immer wichtiger bzw. unerlässlich.

Unser Ziel ist, die Kamera im September 2013 an die Universitätsklinik Ulm zu übergeben. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.

Den Flyer mit weiteren Informationen zur Spendenaktion finden Sie hier zum Download.

 

2011: Weiterbildung in der Neugeborenenversorgung in Burkina Faso, Afrika

Gerne waren wir bereit, diese Ausbildungsmaßnahme finanziell zu unterstützen. Hier ein Bericht von Herrn Prof. Dr. Helmut Hummler:

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm unterstützt die Weiterbildung in der Neugeborenenversorgung in Burkina Faso, Afrika.

Der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. unterstützt das Projekt durch Bereitstellung von 3.000,– € für Übungspuppen und andere Hilfsmittel für die praktische Ausbildung von Ärzten, Hebammen und Pflegekräften in Koudougou, Burkina Faso.

Burkina Faso, (früher Obervolta) war bis 1960 eine französische Kolonie und gilt als eines der ärmsten Länder auf der Erde. Das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner betrug 2006 nur 449 US Dollar. Die Bevölkerung des Landes lag 2006 bei 13,7 Millionen Einwohner und wächst jährlich um ca. 3 %. Die mittlere Lebenserwartung lag 2004 bei 48 Jahren für Frauen und 47 Jahren für Männer. Die offizielle Säuglingssterblichkeit liegt bei 14 – 20 % bei einer Fertilitätsrate von 6,1 Kindern/Frau. Da vermutlich viele Geburten nicht erfasst werden, ist die Säuglingssterblichkeit evtl. noch höher. Die Arztdichte betrug 2004 nur 6 pro 100.000 Einwohner; für Geburten gibt es nur 13 Hebammen für 100.000 Einwohner.

Im Auftrag der gemeinnützigen Stiftung IPOKRaTES (International Postgraduate Organization for Knowledgetransfer Research an Teaching Excellent Students) wurde von PD Dr. A. Flemmer von der LMU München, Prof. Dr. H. Hummler von der Universitätskinderklinik Ulm, und Dr. S. Navarro-Psihas von der Universitätskinderklinik Innsbruck auf Einladung des Gesundheitsministerium der Region du Centre Ouest ein Fortbildungsseminar über die Versorgung von Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt in Koudougou, Burkina Faso durchgeführt. Koudougou ist eine Provinzhauptstadt und mit ca. 130.000 Einwohnern drittgrößte Stadt in Burkina Faso. Die Teilnehmer des Seminars waren Kinderärzte, Geburtshelfer, Allgemeinmediziner und Hebammen und kamen aus allen Regionen des Landes, um die Versorgung kranker Neu- und Frühgeborener zu trainieren und verschiedene Aspekte der weiteren Versorgung dieser Kinder zu diskutieren.

Eine wesentliche Ursache der hohen Sterblichkeit der Neugeborenen ist eine mangelhafte Versorgung direkt nach der Geburt, welche vor allem auf unzureichender Ausrüstung, aber auch auf fehlende Fachkenntnisse zurückzuführen ist.

Bei der Vorbereitung für die Reise sind wir zunächst davon ausgegangen, dass die einfachen Grundvoraussetzungen für die Betreuung kranker Neugeborener vorliegen, zumindest in den als Universitätskrankenhäuser des Landes ausgewiesenen Einrichtungen. Nach dem Besuch des Provinzkrankenhauses in Koudougou und der Universitätsklinik in Ouagadougou wurden wir jedoch eines Besseren belehrt. Nicht nur, dass die hygienischen Umstände sehr bedenklich waren, es fehlte praktisch an allem.

Eine Sauerstoffversorgung war nur in wenigen Räumen für die Betreuung der Neugeborenen verfügbar. Meist lagen die Kinder auf Kunststoffmatratzen und ihre Mütter am Boden. Ein wenige Tage altes Kind auf dem Arm der Mutter hatte schwerste Atemnot im Rahmen einer schweren Infektion offensichtlich am Ende seiner Kräfte. Möglichkeiten der maschinellen Beatmung oder gar der Intensivbehandlung für Kinder gibt es in keinem Krankenhaus des Landes. Ein großes Problem im Bereich Geburtshilfe ist die mit ca. 2/3 noch sehr hohe Rate beschnittener Frauen, was zu Geburtshindernissen und schweren Geburtskomplikationen, wie z.B. Sauerstoffmangel (Asphyxie) der Neugeborenen bei der Geburt führt. In der Provinz Koudougou gibt es nur eine Abteilung für Gynäkologie und zwei weitere chirurgische Abteilungen, die im Notfall einen Kaiserschnitt durchführen können. Außerhalb der Stadt ist der Tod eines Kindes und der Mutter bei der Geburt ein durchaus alltägliches Szenario, zumal ca. 35 % der Geburten in einfachsten Verhältnissen zu Hause ohne jegliche fachliche Hilfe stattfinden.

Ein sehr großes Problem ist die verbreitete Unterernährung von Kindern, die in einfachen Lehmhütten mit der Großfamilie in der Savanne leben, z.T. ohne Zugang zu Frischwasser, was Infektionskrankheiten begünstigt.

Auf der Basis dieser Einblicke in die aktuelle Versorgungssituation von Neugeborenen habe wir nach dem Besuch der Krankenhäuser rasch unsere Vorträge und unsere praktischen Übungen modifiziert und auf einfachste Maßnahmen zur Stabilisierung von Neugeborenen angepasst.

Dank der Unterstützung des Förderkreises FrühStart ins Leben e.V. der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. standen uns drei Trainingspuppen und einfache Instrumente für den praktischen Unterricht zur Versorgung Neugeborener unmittelbar nach der Geburt zur Verfügung. So konnte ein wesentlicher Anteil des dreitägigen Seminars mit praktischem Training und Erfahrungsaustausch mit den afrikanischen Kollegen gestaltet werden.

Die Reanimationspuppen und Instrumente sind am Ende unserer Reise in Burkina Faso verblieben. Dort sind sie in die Hände von Frau Prof. Diarra YE als Vertreterin der kinderärztlichen Fachgesellschaft in Burkina Faso übergeben worden, mit dem Ziel, soeben erlernte Techniken und Prozeduren im Rahmen von Kursen Hebammen, Schwestern und Ärzten aus weiten Teilen des Landes verfügbar zu machen. Alle Powerpoint-Vorträge und Videos waren in englischer und z.T. französischer Sprache verfasst und wurden den afrikanischen Kollegen zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt und vielfach kopiert.

Wir Ärzte waren sehr erfreut, dass die beiden Förderkreise aus München und Ulm diesen Unterricht in großzügiger Weise unterstützt haben und hoffen gemeinsam, dass wir mit dieser Initiative einen nachhaltigen Effekt für die Verbesserung der Erstversorgung Neugeborener in Burkina Faso geleistet haben.

Eine der am meisten beeindruckenden Erfahrungen dieser Reise war, dass die Menschen in Koudougou, Burkina Faso trotz der schwierigen Lebensumstände eine unglaubliche Lebensfreude und Zufriedenheit ausstrahlen. So entwickelte sich aus einer spontanen Begegnung mit 3 Kindern mit einem Fußball auf der Straße vor dem Hotel ein Fußballspiel („Afrika gegen Europa“), das innerhalb kurzer Zeit durch herbeigeholte „Verstärkung“ der „afrikanischen Mannschaft“ auf geschätzte ca. 100 Kinder sehr schnell entschieden war. Wenn immer wir aus unserem Hotel auf die Straße kamen waren wir rasch umgeben von vielen Freunden.

H. Hummler

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Universitätsklinikum Ulm

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Unsere Spendenkonten

Volksbank Langenau eG

IBAN: DE94 6309 0100 0143 4550 01

BIC: ULMVDE66

BLZ: 63090100

Konto: 143455001

Sparkasse Ulm

IBAN: DE47 6305 0000 0000 0286 11

BIC: SOLADES1ULM

BLZ: 63050000

Konto: 28611

Projekte
In der Klinik
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Sektion Neonatologie & Pädiatrische Intensivmedizin
Perinatalzentrum Level 1

Sektionsleiter: 
Dr. Wolfgang Lindner (kommissarisch)

Leistungsverzeichnis:

  • Intensivmedizinische Versorgung von Kindern aller Altersgruppen mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen
  • Sämtliche Beatmungsformen inklusive Hochfrequenzbeatmung, Inhalation mit Stickstoffmonoxid
  • Verfahren zur Nierenersatztherapie (Hämofiltration)
  • Verfahren zur systemischen Kühlung nach Wiederbelebungsmaßnahmen
  • Beratung von Schwangeren zusammen mit der Frauenklinik bei drohender Frühgeburt
  • Neugeborenennotarztdienst
  • Konsiliarische Mitversorgung durch Spezialisten aus anderen Bereichen und Kliniken
  • Nachsorgeuntersuchungen in regelmäßigen Abständen durch die von Herrn Prof. Bode geleiteten Sektion Kinderneurologie und Sozialpädiatrisches Zentrum
  • DOWNLOAD: Informationsbroschüre 
Stationen

Intensivstation KK5

Die Intensivstation der Kinderklinik befindet sich im Klinikanbau rechts vom Haupteingang im 2. OG.

Ärztliche Leitung der Sektion Neonatologie und Intensivmedizin:
Dr. Wolfgang Lindner

Bereichsleitung:
Kristina Geist

Die Intensivstation verfügt über 18 Intensivbehandlungsplätze in 7 Räumen. 55 Vollzeitkräfte (Fachschwestern und –pfleger für Neonatologie und pädiatrische Intensivpflege), 17 Assistenzärzte, davon ein großer Anteil mit Facharztstatus, zum Teil bereits mit Weiterbildung im Schwerpunkt Neonatologie sowie 5 Oberärztinnen und -ärzte mit der Zusatzbezeichnung Neonatologie stehen für die Versorgung kranker Neugeborener zur Verfügung.  Im Jahr 2014 wurden mehr als 800 kranke Früh- und reife Neugeborene behandelt, davon hatten 118 Kinder ein Geburtsgewicht von < 1.500 g, und 60 Kinder wogen < 1.000 g.  Die Ulmer Neonatologie is damit eines der drei größten Perinatalzentren Level 1 in Deutschland.

Besuchszeiten:

  • Für Eltern ganztägig nach Rücksprache.
  • Verwandte dürfen nur in Begleitung eines Elternteils zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr auf Station.
    Während der Übergabezeiten sind keine Besuche möglich.

Übergabe:   6.00 – 7.00 Uhr  /  8.00 – 9.30 Uhr  /  13.00 – 14.30 Uhr  /  20.00 – 21.30 Uhr

Neben dem Beistand durch persönliche Gespräche leistet der Förderkreis großzügige finanzielle Unterstützung bei der Durchführung von Schulungen und Fortbildungen für das Pflegepersonal und der Anschaffung von medizinischen Geräten sowie Hilfsmitteln für die entwicklungsfördernde und sanfte Pflege.

Informationen zum Aufenthalt auf der Station finden Sie hier:
DOWNLOAD: Eltern-Information Intensivstation

DOWNLOAD: Tagebuch eines Frühgeborenen

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Station KK4 und KK4W

Die Station KK4 befindet sich im Klinikanbau rechts vom Haupteingang im 1. OG.

Ärztliche Leitung der Sektion Neonatologie und Intensivmedizin:
Dr. Wolfgang Lindner

Bereichsleitung:
Kristina Geist

Auf KK4 gibt es 24 Pflegeplätze in 5 Räumen. 3 Assistenzärzte sind unter der Aufsicht der Oberärzte ständig für die Versorgung der Kinder da.

Besuchszeit:*
07.00 – 20.00 Uhr

Übergabe:
13.00 – 14.00 Uhr

* Die Besuchszeit gilt nur für Besucher.
Eltern sind Eltern und keine Besucher.

Auch hier leistet der Förderkreis persönliche und finanzielle Unterstützung.

Informationen zum Aufenthalt auf der Station finden Sie hier:
Eltern-Information Früh- und Neugeborenenstation KK4

Informationen zu den Untersuchungen finden Sie hier:
Untersuchungen in den ersten Lebenstagen


Die Station KK4W
befindet sich auf der Wochenstation der Frauenklinik. Dort gibt es zusätzlich 6 Betten. Hier werden durch Kinderkrankenschwestern und -pfleger sowie Kinderärztinnen und -ärzten kranke aber stabile Früh- und Neugeborene zusammen mit ihren Müttern mit 24h-Rooming-in versorgt.

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Elternzimmer

Auf beiden Stationen hat der Förderkreis mit finanzieller und tatkräftiger Unterstützung von IKEA Ulm ein Elternzimmer eingerichtet.Damit wurde ein Rückzugsraum geschaffen, in dem in Ruhe Gespräche geführt werden können und Eltern sich austauschen können.

 

 

 

 

1x im Monat findet der „Elternkaffee“ auf der Empore zwischen der Intensivstation und der Kinderklinik statt. Der „Elternkaffee“ ist für Eltern, die gerade Kinder auf der Intensivstation oder Station KK4 haben, um Ihre Erfahrungen auszutauschen. Mit dabei sind Frau Maier vom Förderkreis und die Klinikseelsorgerin Frau Rachel Rau.

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Stillzimmer

Das Stillzimmer wurde speziell für die stillenden und abpumpenden Mütter der Intensivstation und Station KK4 eingerichtet. Es ist mit vier gemütlichen Sesseln und entsprechend 4 modernen Milchpumpen ausgestattet. Der Raum bietet den Müttern die notwendige Rückzugsmöglichkeit und durch sein gemütliches Ambiente auch eine gewisse Geborgenheit. Im Stillzimmer finden auch wöchentlich das Stillcafé und die Stillschulung statt.

Informationen zur Stillschulung finden Sie hier: Stillcafé

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Das Stillcafé findet jeden Mittwoch Nachmittag von 14.00 – 15.00 Uhr im Stillzimmer statt. Das Stillcafé ist ein Gesprächskreis, der von Andrea Landowske, Still- und Laktationsberaterin IBCLC sowie Gesundheits- und Krankenpflegerin, geleitet wird. Sie berät bei Fragen zum Känguruhen, Stillen und Pumpmanagement.

Informationen finden Sie hier: Stillschulung

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Alltag zu Hause
Sozialmedizinische Nachsorge

Frühgeborene, kranke Neugeborene und ältere Kinder werden häufig mehrere Wochen stationär behandelt und betreut. Fachkräfte verschiedener Berufsgruppen sind täglich / rund um die Uhr auf Station und können Fragen medizinischer, pflegerischer, psychologischer und sozialrechtlicher Art beantworten.Zu Hause gibt es das fachliche Team nicht oder nur in sehr eingeschränktem Maße. Viele Familien (-mitglieder) fühlen sich allein gelassen und mit der neuen Situation völlig überfordert. Fragen zur Pflege und Versorgung kommen auf, die die Hebamme oder der Kinderarzt nicht immer beantworten können. Auch finanzielle, rechtliche, sozialpädagogische oder psychologische Fragen kommen nicht selten erst im Alltagsgeschehen auf.

Gemäß § 43 Abs. 2 SGB V haben Eltern schwerstkranker Kinder (bis zum 14. Lebensjahr, in Ausnahmefällen bis zum 18.Lebensjahr) direkt nach einem stationären Krankenhausaufenthalt Anspruch auf eine Sozialmedizinische Nachsorge.

Die Nachsorgeeinrichtung arbeitet primär an der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Behandlung und Versorgung. Das Nachsorgeteam ermöglicht einen fließenden Übergang von der stationären Behandlung zur ambulanten Versorgung.

Das Nachsorgeteam möchte den kleinenPatienten und deren Familien Sicherheit vermitteln und den Transfer in die eigenen vier Wänden erleichtern. Die Entlassung will gut geplant und vorbereitet sein. Es soll hierfür eine Brücke gebaut und Familien auch zu Hause einige Wochen (i.d.R. 6-12 Wochen) begleitet werden. Familien sollen nach der Entlassung Ansprechpartner finden, die sie in schwierigen Anfangssituationen unterstützen und beraten. Das Nachsorgeteam hilft somit, Sicherheit im Alltag zu Hause zu gewinnen. Hierzu arbeiten sie eng mit bereits bestehenden Einrichtungen zusammen und sorgen für eine reibungslose Vernetzung.

Das Nachsorgeteam besteht aus interdisziplinären und multiprofessionellen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kinderklinik. Das Team begleitet also die Familie schon lange vor der Entlassung. Die Familie kennt das Team als Ansprechpartner. Vertrauen und Sicherheit kann aufgebaut werden.

Das Team der sozialmedizinischen Nachsorge:
Silke Bailer, Kinderkrankenschwester und Case Managerin: Tel: 0731/ 500 – 67066

Esther Rempfer Sozialpädagogin

Weitere Teammitglieder:
Dr. Lindner (kommissarisch) Oberarzt Neonatologie
Kinderkrankenschwestern
Mathilde Maier, Leiterin: Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V.


Schule und Lernen

Mit der Frühgeburt endet die geschützte Entwicklung des Kindes im Mutterleib. Wie unterschiedliche Studien aufzeigen, hat dies vor allem Folgen für die Gehirnentwicklung. Oftmals zeigen sich die Auswirkungen erst in der Schule in Form von Aufmerksamkeits-, Wahrnehmungs- und Lernstörungen wie z.B. Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie.

Informative Beiträge:

 

Buch:

„Frühgeborene und Schule – Ermutigt oder ausgebremst“
Erfahrungen, Hilfen und Tipps
von Karin Jäckel u.a.

 

Broschüre:

„Frühgeborene in der Grundschule“
Eine Information für Lehrerinnen, Lehrer und Eltern
von Karin Jäckel unter Mitarbeit von Dr. Cathrin Schäfer
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Heike Seiler Heike Seiler
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Weltfrühgeborenentag 2020 Purple for Preemies
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Gut zu wissen

Wann ist ein Neugeborenes ein Frühchen?

Normalerweise dauert eine Schwangerschaft ca. 40 Wochen. Wenn ein Baby vor der vollendeten 37. SSW geboren wird, dann ist es ein sogenannes „Frühchen“. Die meisten Frühgeborenen wiegen bei ihrer Geburt weniger als 2.500 Gramm. Das Erreichen der 23. SSW gilt in Deutschland als Grenze der Lebensfähigkeit von Frühgeborenen mit medizinischer Hilfe. Abhängig von Geburtsgewicht und Schwangerschaftswoche wird zudem wie folgt unterschieden:

Späte Frühgeborene
Kinder, die zwischen der 34. und der 37. SSW zur Welt kommen, werden als sogenannete späte Frühgeborene (LPI = „late preterm infants“) bezeichnet. Bezüglich Gewicht und Körpergröße unterscheiden sie sich von reifgeborenen Kind nur unwesentlich. Dennoch fehlt auch ihnen wertvolle Entwicklungszeit.

Frühgeborene mit sehr niedrigem Geburtsgewicht
Als Frühgeborene mit sehr niedrigem Geburtsgewicht (VLBW = „very low birth weight infants“) werden Babys bezeichnet, wenn sie weniger als 1.500 Gramm wiegen. Sie kommen meist vor der 32. SSW zur Welt. In 2008 waren das 9.133 Kinder.

Frühgeborene mit extrem niedriges Geburtsgewicht
Frühgeborene mit extrem niedrigem Geburtsgewicht (ELBW = „extremely low birth weight infants“) wiegen anfangs weniger als 1.000 Gramm und werden in der Regel vor der 29. SSW geboren.
Quelle: www.fruehgeborene.de

Zahlen und Fakten für Deutschland
Im Jahr 2008 wurden insgesamt 60.354 Kinder zu früh geboren. 575 Kinder wogen bei ihrer zu frühen Geburt weniger als 500 Gramm. Ihre Überlebenswahrscheinlichkeit lag bei ca. 58 Prozent. In der Gewichtsklasse zwischen 1000 Gramm und 1500 Gramm lag die Überlebenswahrscheinlichkeit bereits bei 92,4 Prozent. Knapp 50.000 Kinder kamen zwischen der 32. und der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Insgesamt starben 2.248 aller zu früh geborenen Kinder¹.

¹Totgeborene Kinder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 500 Gramm wurden bei dieser Auswertung nicht berücksichtigt. Laut Personenstandsgesetz §29 gelten vor der Geburt verstorbene Kinder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 500 g als Fehlgeburt.
Quelle: BQS-Länderauswertung Geburtshilfe 2008
Quelle: www.fruehgeborene.de

 

 

Fachbegriffe kurz erklärt

Alveolen
Die kleinsten bläschenartigen Unterkammern der Lunge. Dort findet der Übergang von Sauerstoff (O2) aus der Atemluft ins Blut und die Abgabe von Kohlendioxid (CO2) aus dem Blut in die Ausatmungsluft statt. Beim Frühgeborenen sind die Lungenbläschen noch nicht ausgereift. Das erschwert den Gasaustausch. Siehe auch Surfacant.

Aminosäuren
Kleinste Bausteine von Eiweiß. Bestimmte essentielle Aminosäuren müssen dem Körper unbedingt in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden, da sie der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann.

Anämie
Auch als Blutarmut bezeichneter Mangel an roten Blutkörperchen. Tritt bei Frühgeborenen häufig auf, weil das unreife Knochenmark noch nicht in ausreichendem Maß rote Blutkörperchen produzieren kann. Durch Bluttransfusionen wird in der Klinik dieser Mangel ausgeglichen. Nach der Entlassung werden häufig Eisenpräparate verordnet, um die Neubildung roter Blutkörperchen zu unterstützen.

Anurie
Schwere Störung der Niere, bei der (vorübergehend) kein Urin produziert wird.

Apgar-Test
Von der australischen Kinderärztin Virginia Apgar entwickeltes Schema zur Beurteilung des Gesundheitszustands von Neugeborenen. Der Apgar-Test wird weltweit eingesetzt und gilt als allgemein verbindlicher Maßstab.

Apnoe
Atempause

Asphyxie
Akuter Sauerstoffmangel und hoher Kohlendioxidgehalt im Blut.

Aspiration
Einatmen von flüssigen oder festen Stoffen in die Lunge. In der Medizin wird auch das Absaugen von Luft oder Flüssigkeiten aus Körperhöhlen als Aspiration bezeichnet.

Atelektase
Begrenzter Bezirk der Lunge, der nicht entfaltet oder zusammengefallen ist.

Atemnotsyndrom
Sammelbezeichnung für alle Erscheinungen, die die Atmung beim Frühgeborenen erschweren und Sauerstoffmangel hervorrufen. Siehe auch Hyalines Membransyndrom.

Azidose
Anormal hoher Säurewert im Blut. Tritt vor allem dann auf, wenn die Abgabe von Kohlendioxid oder die Aufnahme von Sauerstoff über die Lunge gestört ist.

Beatmungslunge
Siehe Bronchopulmonale Dysplasie.

Bilirubin
Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs (Haemoglobin) mit gelbroter Farbe. Verursacht die Verfärbung der Haut bei der Neugeborenen-Gelbsucht. Bei vielen Frühgeborenen und auch bei manchen termingerechten Kindern ist ein bestimmtes Enzym nicht in ausreichendem Maß vorhanden, das zum Abbau des Bilirubins notwendig ist. Es kommt dann zu einer nicht ansteckenden Gelbsucht. Phototherapie kann den Bilirubinspiegel im Blut senken.

Blutaustauschtransfusion
Behandlungsmethode bei einer schweren Blutgruppenunverträglichkeit. Dabei werden dem Baby kleine Portionen Blut abgenommen und sofort durch Spenderblut ersetzt. Auf diese Weise wird das Blut des Kindes innerhalb von drei bis vier Stunden etwa dreimal ausgetauscht (z. B. Rhesusfaktor).

Blutbild
Laboruntersuchung, bei der die einzelnen Bestandteile des Blutes untersucht werden. Menge und Verhältnis von roten und weißen Blutkörperchen sowie Blutplättchen werden bestimmt.

Blutgasanalyse
Untersuchung des Blutes auf die Gasspannung von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2). Beim Frühgeborenen kommt es darauf an, diese Werte innerhalb eines engen Rahmens konstant zu halten, um Schädigungen zu vermeiden. Die Blutgasanalyse wird ergänzt durch die laufende Überwachung von Sauerstoff- und Kohlendioxidspannung.

Bradykardie
Zeitweises Absinken des Herzschlages beim Frühgeborenen unter 120 pro Minute. Kann die Folge einer Apnoe sein. Normalerweise liegt der Puls eines Frühgeborenen zwischen 120 und 160 pro Minute.

Bronchopulmonale Dysplasie
Lungengewebsveränderung bei Frühchen in Folge von Unreife, Sauerstoffwirkung, Beatmungsdruck und Infektion. Bedingt unter Umständen eine länger andauernde Beatmung und/oder Sauerstoffzufuhr.

Cerebralparese (CP)
Lähmung, Spastik nach frühkindlichen Hirnschäden (Sauerstoffmangel, Blutung).

CPAP (Continuous Positive Airway Pressure)
Atemhilfe. Wenn das Baby selbst atmen kann, wird es zunächst noch durch einen konstanten leichten Überdruck in den Atemwegen unterstützt. Der Überdruck verhindert das Zusammenfallen der Lungenbläschen und regt die Atmung an.

CTG (Cardiotokogramm)
Bei einem CTG werden der Herzschlag des Kindes und die Wehentätigkeit der Mutter aufgezeichnet. Aus der Aufzeichnung über einen längeren Zeitraum (mindestens eine halbe Stunde) kann der Arzt wichtige Rückschlüsse auf den Zustand des Kindes ziehen.

Depression
Im Zusammenhang mit Neugeborenen bezeichnet dieser Begriff das Absinken der Körperfunktionen unmittelbar nach der Geburt. Bei einem Apgar-Wert zwischen 4 und 6 sprechen Ärzte von einer leichten Depression, ein Agpar-Wert zwischen 0 und 3 bezeichnet eine schwere Depression.

Dezeleration
Absinken der Herzschlagfrequenz des ungeborenen Babys im Mutterleib während oder kurz nach einer Wehe. Starke Dezelerationen veranlassen den Frauenarzt, die Geburt einzuleiten oder schneller zu beenden.

Ductus arteriosus
Blutgefäß, das beim ungeborenen Baby Körperschlagader und Lungenarterie miteinander verbindet. Durch diesen „Kurzschluß“ wird die Durchblutung der Lunge im Mutterleib stark vermindert. Normalerweise schließt sich dieses Blutgefäß kurz nach der Geburt von selbst. Bei Frühgeborenen schließt sich der Ductus arteriosus oft erst später. Manchmal ist dazu auch eine Operation oder spezielle, aber nicht ungefährliche medikamentöse Behandlung erforderlich.

Dünndarmatresie – Dünndarmstenose
Angeborener Verschluss (Atresie) oder Verengung (Stenose) des Dünndarms. Muss frühzeitig operiert werden, um Lebensgefahr abzuwenden und eine normale Ernährung des Babys möglich zu machen.

Duodenalsonde
Weicher Kunststoffschlauch, der durch Nase, Speiseröhre und Magen direkt in den Zwölffingerdarm (Duodenum) führt. Wenn der Magen des Frühchens noch nicht in der Lage ist, ausreichende Nahrungsmengen aufzunehmen, kann über die Duodenalsonde zusätzlich Nahrung zugeführt werden.

Dyspepsie
Brechdurchfall. Führt leicht zu starkem Flüssigkeits- und Salzverlust. Besonders Frühgeborene und kleine Säuglinge sind dadurch gefährdet. Deshalb sollte immer der Kinderarzt verständigt werden.

Echokardiographie
Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall. Dient vor allem der Früherkennung von Herzfehlern.

EEG (Elektronenzephalogramm)
Aufzeichnung der Hirnströme. Dient zur Diagnose und Überprüfung der Therapie bei Schädigungen der Hirnzellen und bei Krampfanfällen.

EKG (Elektrokardiogramm)
Aufzeichnung der Herzaktivität durch Erfassung der elektrischen Ströme, die vom Herzmuskel ausgehen. Dient zur Überwachung bei der Intensivbehandlung und zur Erkennung von Herzfehlern.

Elektrolyte
Zum Beispiel Natrium, Kalium, Calcium und Chlor. Bei einem Mangel an Elektrolyten werden zahlreiche Stoffwechselvorgänge beeinträchtigt.

Endotracheale Intubation
Einführen eines weichen Plastikschlauches (Tubus) in die Luftröhre (Trachea) zur Beatmung.

Enzyme
Eiweißstoffe, die im Organismus Stoffwechselvorgänge fördern oder steuern. Das Frühgeborene kann noch nicht alle Enzyme in ausreichendem Maß bilden. Deshalb laufen manche Stoffwechselvorgänge langsamer ab. Ein Beispiel ist die Hyperbilirubinaemie.

Erythrozyten
Rote Blutkörperchen. Sie sind für den Sauerstofftransport im Blut verantwortlich. Siehe auch Anaemie.

Exspiration
Ausatmung

Extubation
Entfernung des Tubus aus der Luftröhre. Jetzt muss das Baby vollkommen allein atmen.

FiO2
Sauerstoffkonzentration in der Beatmungsluft. Normale Raumluft hat einen Sauerstoffanteil von 21 Prozent.

Flüssigkeitslunge
Im Mutterleib ist die Lunge des Kindes mit Flüssigkeit gefüllt. Bei einer normalen Geburt wird die Lunge im Geburtskanal zusammengepresst und ein Teil der Flüssigkeit herausgepresst. Der Rest wird später vom Lungengewebe aufgenommen. Bei Kaiserschnittentbindung fehlt dieser Vorgang. Deshalb ist es oft notwendig, das Kind abzusaugen, weil sonst Atmungsprobleme entstehen können.

Fontanelle
Knochenlücke zwischen den Schädelknochen des Neugeborenen. Die Fontanellen schließen sich im Laufe der ersten beiden Lebensjahre.

Gestationsalter
Schwangerschaftsdauer: Zeit in Wochen seit Beginn der letzten Menstruationsblutung.

Glukose
Traubenzucker. Hauptbestandteil der Nährlösungen. Kann vom Körper unmittelbar aufgenommen und verbrannt werden.

Guthrie-Test
Routineuntersuchung auf bestimmte Krankheiten wie z.B. Stoffwechsel- und Schilddrüsenstörungen. Dazu wird dem Baby am fünften Lebenstag etwas Blut entnommen.

Hämangiom
Blutschwämmchen oder Storchenbiss. Gutartige Gefäßgeschwulst, die meist im Laufe der ersten Lebensjahre verschwindet.

Hämoglobin
Roter Blutfarbstoff. Nimmt den Sauerstoff in den Lungenbläschen auf und gibt ihn in den Körperzellen wieder ab. Zur Bildung von Hämoglobin ist Eisen erforderlich. Siehe auch Anaemie.

Hämolyse
Beschleunigter Zerfall der roten Blutkörperchen. Kann durch Blutgruppenunverträglichkeit, Giftstoffe oder Medikamente ausgelöst werden.

Hirnblutung
Häufig bei sehr unreifen Frühgeborenen. Zerstört u.U. Hirngewebe und kann zum vorübergehenden oder bleibenden Wasserkopf (Hydrozephalus) führen. Auch bleibende Hirnschäden können folgen (Spastik).

Hyalines Membransyndrom
Bildung von Membranen auf der Oberfläche der Lungenbläschen infolge Unreife. Die Membranen behindern den Gasaustausch. Es beginnt in der Regel nach etwa drei bis vier Tagen auszuheilen. Ursache: Surfactant-Mangel. Siehe auch Atemnotsyndrom.

Hydrozephalus
Ansammlung von Gehirnwasser (Liquor) in den erweiterten Hirnhöhlen (Ventrikeln). Ist bei Frühgeborenen in der Regel die Folge einer Hirnblutung, die den natürlichen Abfluss des Liquor behindert. Dadurch steigt der Druck im Schädelinneren, und Teile des Gehirns können geschädigt werden. Die Prognose kann durchaus gut sein, oft ist operative Drainage notwendig.

Hyper-/Hypo-
Die Vorsilbe Hyper- kennzeichnet ein „mehr“ oder „über“ eines bestimmten Stoffes, die Vorsilbe Hypo- ein „weniger“ oder „unter“.

Hyperbilirubinämie
Neugeborenengelbsucht, hervorgerufen durch eine erhöhte Ansammlung von Bilirubin im Blut.

Hyperglykämie
Erhöhter Blutzuckerspiegel

Hyperoxie
Zu hoher Sauerstoffgehalt im Blut. Kann Schäden an der Netzhaut des Auges verursachen. Durch die Weiterentwicklung der Sensortechnik in den letzten Jahren und die ständige Überwachung der Blutgaswerte ist die Gefahr einer Hyperoxie stark zurückgegangen.

Hypertonie
hoher Blutdruck

Hypoglykämie
Zu niedriger Blutzuckerspiegel. Tritt bei Neu- und Frühgeborenen häufig in den ersten Stunden nach der Geburt auf.

Ileus
Darmverschluß

Immunglobuline
Körpereigene Abwehrstoffe. Sie werden dem Neugeborenen zum Teil von der Mutter mitgegeben. Dieser „Nestschutz“ bewahrt das Baby vor den Kinderkrankheiten Masern, Röteln, Mumps und Windpocken, wenn die Mutter selbst diese Krankheiten durchgemacht hat. Weitere Immunglobuline sind in der Vormilch (Kolostrum) enthalten.

Indomethacin
Medikament zur Behandlung des offenen Ductus arteriosus. Der Ductus wird durch eine körpereigene Substanz, das Prostaglandin, offen gehalten. Indomethacin hemmt die Bildung von Prostaglandin. Oft muß jedoch trotz der Behandlung mit Indomethacin noch operiert werden.

Inkubator
Brutkasten

Inspiration
Einatmung

intramuskulär
Injektion in einen Muskel

intravenös
Injektion direkt in eine Vene

Intubation
Siehe Endotracheale Intubation

IPPV (Intermittent Positive Pressure Ventilation)
Beatmung durch regelmäßige Atemstöße mit einem Gerät oder Beatmungsbeutel

IV
Abkürzung für intravenös

Kephalhämatom
Bluterguss am Kopf zwischen Schädelknochen und Knochenhaut. Tritt auf durch Gefäßzerreißungen während der Geburt. Heilt meist ohne Komplikationen ab.

Kontamination
In der Medizin Verunreinigung von Gegenständen oder Lösungen durch Bakterien und Viren. Der Begriff wird sonst häufig im Zusammenhang mit Radioaktivität gebraucht. Bezeichnet dort die Verunreinigung von Gegenständen mit radioaktivem Material.

Lanugo
Behaarung am Körper des ungeborenen Babys. Verschwindet normalerweise vor der Geburt. Bei Frühgeborenen ist die Lanugo-Behaarung oft noch vorhanden.

Leistenbruch (Leistenhernie)
Lücke in der Bauchwand im Bereich der Leiste. Ist bei Frühgeborenen häufig angeboren. Durch den Bruch kann der Darm nach außen treten. Da die Gefahr besteht, dass der Darm eingeklemmt wird, muss ein Leistenbruch heute schon sehr früh operiert werden. Bei Frühgeborenen wird die Operation in der Regel kurz vor der Entlassung aus dem Krankenhaus vorgenommen.

Leukozyten
Weiße Blutkörperchen. Wirken als „Gesundheitspolizei“ im Körper, indem sie Bakterien und andere Fremdkörper „verschlingen“. Ein erhöhter Anteil an Leukozyten im Blut ist ein Anhaltspunkt für eine Infektion.

Liquor
Gehirnwasser, das sich in den Hirnhohlräumen (Ventrikel) bildet und in den Rückenmarkkanal abfließt. Ist dieser Abfluss gestört, kommt es zum Hydrozephalus.

Listeriose
Infektionskrankheit, die durch Tiere übertragen wird. Beim Erwachsenen verursacht sie meist relativ harmlose Erscheinungen. Wird das ungeborene Kind infiziert, stirbt es meist vor der Geburt oder es hat oftmals geistige Entwicklungsstörungen.

Membransyndrom
Siehe Hyalines Membransyndrom

Monitor
Sammelbezeichnung für die Geräte, mit denen beim Frühgeborenen Körperfunktionen wie Atmung und Puls oder auch Blutgaswerte überwacht werden.

Nabelbruch (Nabelhernie)
Kreisrunde Lücke in der Bauchdecke, die meistens schon kurz nach der Geburt vorhanden ist. Manchmal drängen sich Bauchfell oder Darmanteile durch die Lücke in den Nabelbruchsack. In den ersten beiden Lebensjahren bildet sich ein Nabelbruch meistens von allein zurück, so dass nur in seltenen Fällen eine Operation notwendig wird.

Nabelvene
Das größte Blutgefäß der Nabelschnur. Verödet einige Zeit nach der Geburt. Bei der Intensivbehandlung wird die Nabelvene zum Anlegen von Infusionen und zum Einführen von Herzkathetern genutzt.

Nekrotisierende Enterokolitis (NEC)
Schwere Darmerkrankung, die besonders unreife Babys befällt. Die Darmwand wird durchlässig für Keime, die dann eine Sepsis auslösen können. Als bester Schutz dagegen gilt die Ernährung mit Muttermilch auch bei kleinen Frühchen.

Neonatologie
Spezieller Zweig der Kinderheilkunde, der sich mit den Ereignissen in den ersten Stunden und Wochen nach der Geburt befasst. Die gesamte Behandlung von Frühgeborenen fällt in den Bereich der Neonatologie.

Ödem
Wasseransammlung im Gewebe

Oral
Durch den Mund

Parenterale Ernährung
Künstliche Ernährung direkt über Infusionen in die Blutbahn

PEEP (Positive End Expiratory Pressure)
Form der Beatmung, bei der auch während der Ausatemphase ein leichter Überdruck in der Lunge aufrechterhalten wird.

Perfusor®
Infusionsspritzenpumpe der Firma Braun. Es gibt auch Geräte weiterer Hersteller mit anderen Bezeichnungen.

Persistierender Ductus arteriosus (PDA)
Siehe Ductus arteriosus.

Phototherapie
Behandlungsart bei der Neugeborenengelbsucht (Hyperbilirubinaemie). Das Baby wird unter eine Lampe gelegt, die kurzwelliges Licht im Grenzbereich zum Ultraviolett abstrahlt. Dadurch wird der Abbau von Bilirubin in der Haut des Babys angeregt.

Physiotherapie
Krankengymnastik. Mit ihrer Hilfe können Bewegungsstörungen, die zum Beispiel durch Schädigungen des Gehirns entstanden sind, erfolgreich behandelt werden. Die „richtigen“ Bewegungsabläufe werden durch bestimmte Übungen „eingeschliffen“, die regelmäßig von den Eltern und/oder einer Krankengymnastin durchgeführt werden.

Plötzlicher Kindstod
Bisher nicht geklärtes Ereignis im ersten Lebensjahr. Äußerlich gesunde Säuglinge sterben plötzlich während des Schlafes ohne erkennbare Ursache. Frühgeborene sind hier häufiger betroffen.

Pneumothorax
Luftansammlung zwischen Lungenoberfläche und Rippenfell. Entsteht durch das Platzen von Lungenbläschen ohne bekannte Ursache oder bei der Beatmung mit relativ hohem Druck. Die Luftansammlung im Brustkorb behindert die Atmung und mitunter die Kreislauffunktion. Es gibt auch lebensgefährliche Situationen, die einen Eingriff erfordern.

Prostaglandin
Hormonartige, körpereigene Substanz. Verantwortlich für das Offenhalten des Ductus arteriosus beim Ungeborenen.

Proteinurie
Siehe Albuminurie

Pulsoxymeter
Gerät zur Messung der Sauerstoffsättigung im Unterhautgewebe.

Rachitis
Vitamin-D-Mangel-Krankheit. Vitamin D steuert die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung und den Einbau ins Knochengefüge. Ein Vitamin-D-Mangel löst Wachstumsverzögerungen und Entkalkung der Knochen aus. Zur Vorbeugung werden alle Babys ab der ersten Woche mit regelmäßigen Vitamin-D-Gaben behandelt. In der Regel geschieht das in Kombination mit Fluor zur Härtung der Zähne (D-Fluoretten).

Retinopathia praematurorum
Veränderung der Netzhaut (Retina), der Linse und des Glaskörpers im Auge bei Frühgeborenen. Es kommt zu Vernarbungen und im schlimmsten Fall zur Ablösung der Netzhaut von der Hinterwand des Auges und mitunter zur Erblindung.

Sectio (caesarea)
Kaiserschnitt

Sepsis
Massive, lebensgefährliche, schleichend oder rasch beginnende bakterielle Infektion, bei der Keime in die Blutbahn eindringen und durch den gesamten Körper getragen werden. Dadurch kann es in den einzelnen Organen zu schweren Schäden kommen. Behandelt wird eine Sepsis durch den massiven Einsatz von Antibiotika.

SIDS – Sudden Infant Death Syndrome
Siehe Plötzlicher Kindstod.

Small for Gestational Age (SGA) oder Small for Date
Kinder, die wesentlich kleiner sind, als es der Schwangerschaftsdauer entspräche, auch als Mangelgeburt bezeichnet. Ursache ist häufig starkes Rauchen der Mutter oder eine Plazentainsuffizienz.

Sonogramm
Siehe Ultraschall.

Surfactant
„Oberflächenbeschichtung“ der Lungenbläschen, die verhindert, dass die Lungenbläschen bei der Ausatmung zusammenfallen und verkleben. Frühgeborenen ist die Bildung von Surfactant noch nicht in ausreichendem Maß möglich, deshalb kommt es zum Atemnotsyndrom. Gentechnisch hergestelltes Surfactant wird deshalb von außen zugeführt.

Theophyllin
Medikament, das im Organismus in Koffein verwandelt wird. Es wird eingesetzt, um den Atemrhythmus von Frühgeborenen zu unterstützen und Atempausen (Apnoen) zu verhindern.

Toxoplasmose
Weit verbreitete Infektion bei Mensch und Tier. Etwa 75 Prozent aller erwachsenen Frauen hatten schon einmal eine solche Infektion. Die Erreger finden sich oft in Katzenkot. Infektionsgefahr besteht auch beim Genuss von rohem oder halbrohem Fleisch. Nur wenn eine Frau sich während der Schwangerschaft zum ersten Mal ansteckt, kann das Kind gefährdet werden. In ganz seltenen Fällen kann es zum Tod des Babys oder einer Schädigung seines Gehirns kommen.

Trachea
Luftröhre

Tubus
Dünner, weicher Plastikschlauch, der in die Luftröhre geschoben wird. Siehe auch Endotracheale Intubation.

Ultraschall
Schallwellen oberhalb des menschlichen Hörbereichs. Bei einer Ultraschalluntersuchung wird eine Schallquelle auf die Haut aufgesetzt. Die Reflektionen des Ultraschalls aus dem Körper werden aufgefangen und auf einem Bildschirm dargestellt. Dadurch lässt sich ein Bild vom Inneren des Körpers gewinnen. Da keine ionisierenden Strahlen (Röntgen, Radioaktivität) eingesetzt werden, ist die Ultraschalluntersuchung nach dem heutigen Stand der Wissenschaft unschädlich. Deshalb gehört sie zu den bevorzugten Untersuchungsmethoden in der Schwangerschaft. Beim Frühgeborenen spielt die Ultraschalluntersuchung eine große Rolle zur Früherkennung und Überwachung von Gehirnblutungen.

Ventrikel
Kammern, zum Beispiel im Herz oder im Gehirn.

Ventrikelblutung
Hirnblutung, bei der das Blut in die Hirnventrikel eindringt. Kann zum Hydrozephalus führen.

Ventrikeldrainage
Maßnahme zur Verhinderung eines Hydrozephalus.

Zwiemilchernährung
Ernährung sowohl mit Muttermilch als auch mit adaptierter Milch

Zyanose
Blauverfärbung von Lippen, Händen, Füßen oder des gesamten Körpers durch Sauerstoffmangel.

Quelle: www.fruehgeborene.de

Ausgewählte Links zum Thema „Das frühgeborene Kind“:

Dachverband der regionalen Elternvereine:

Bundesverband „Das frühgeborene Kind e.V.“

„Landesverband früh- und risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz e.V.“

Förderkreise, Selbsthilfegruppen und Kinderpflegedienste im Raum ULM / Donau und Umgebung:

Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder Ulm e.V.

Ulmer Herzkinder e.V.

RENAFAN Pflegedienst Paula und Paulinchen

MUKKI Pflegedienst

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